SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe)
Fahrzeuge der SEG
Die SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) des Kreises Stormarn unterstützt bei Großschadenslagen den öffentlichen Rettungsdienst. Ausgestattet mit Krankenwagen (KTW), Rettungswagen (RTW) und Gerätewagen-Sanität (GW-San) ist die SEG in der Lage, den Rettungsdienst professionell zu unterstützen. Alle Helfer der SEG sind mindestens Sanitätshelfer, wobei die meisten der rund 60 ehrenamtlichen Einsatzkräfte zum Sanitäter, Rettungshelfer, Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten ausgebildet worden sind.
Durch die moderne Ausstattung des Katastrophenschutzes im Kreis Stormarn, kann die SEG auf eine Vielzahl von hochmotivierten Helfern zurückgreifen. Alle Helfer der SEG sind über DME (Digitalemeldeempfenger) erreichbar. Des weiteren sind alle Helfer mit einer kompletten Schutzausstattung wie Schutzjacke, Hose, Stiefel und Helm ausgestattet.
In den vergangenen Jahren wurde die SEG immer wieder als Unterstützung für den Rettungsdienst alarmiert. Darunter waren zum Beispiel Evakuierungen nach Bombenfunden, Feuer in Altenheimen und Feuer in großen Wohnanlagen. Des weiteren unterstütze die SEG nach einem Busunfall auf der A1 und einem Bootsunfall auf der Trave.
Im Jahr 2010 musste die SEG einen rund 50 Kilometer langen Stau bei Temperaturen von über 30 Grad absichern. Aufgabe war es bei Bedarf einzelnen Autofahrern zu helfen. Die Einsatzstelle musste in fünf Abschnitte aufgeteilt werden. Ende 2010 unterstützte die SEG bei der Evakuierung eines Zuges zwischen Hamburg und Lübeck. Der Zug der Deutschen Bahn war auf offener Strecke im Schnee liegen geblieben. Stundenlang waren mehrere hundert Fahrgäste bei eisigen Temperaturen in dem Zug eingeschlossen.
Im Jahr 2011 wurde die SEG zu einem Großeinsatz nach Bad Segeberg alarmiert. Über 200 Jugendliche klagten über Margen und Darmprobleme. Über 150 wurden von SEG Einheiten aus ganz Schleswig-Holstein in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Kontakt:
Einheitsführer SEG-San
Christian Brand
0177-8326933
c.brand@asb-stormarn-segeberg.de
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